Wei Jie Chung

W.J. Chung ist Meister der Kalligraphie, des Yijing (I Ging, Buch der Wandlungen) , der Meditation, des Qigong und der chinesischen Medizin TCM.

Er stammt ab von Chung Wei zilu mit dem Konfuzius vor ca. 2500 Jahren seine Lehrgespräche führte, niedergeschrieben im Lunyü. Seine Klansgeschichte wurde vor 4 Jahren in China publiziert. Trotz aller Umwälzungen blieben Klansmitglieder den Lehren des Konfuzius (dem Vater der chines. Kultur) treu: Kultivierung durch Gelehrsamkeit und ein Verhalten voller Menschlichkeit und Respekt. Respekt auch vor der Mutter, dem Taoismus und dem Buch der Wandlungen.

W.J. Chung , geboren 1938 auf der Flucht vor den Japanern, seine Eltern trennten sich als er 5 Jahre alt war, eging in Shanghai zur Schule. Seine Eltern, Gynäkologin und Prof. für Tropenkrankheiten und Chirurg, arbeiteten in anderen Landesteilen. In Peking studierte er Naturwissenschaft an der berühmten Keji-Universität und kam von dort in die Academia Sinica, Chinesische Akademie der Wissenschaften. Die Kulturrevolution (1965 -76) veränderte alles. Seit 1973 arbeitete er in Hongkong an der Universität und als chinesischer Arzt. Er war dort Mitglied des Komitees der Gesellschaft für Akupunktur.
Seine traditionelle Bildung begann im Kindesalter und wurde weitergeführt neben der westlichen Ausbildung. Mit 4 Jahren begann sein Kalligraphie-Unterricht, es folgten das Lesen der Klassiker, Taiji, Qigong und seit seinem Abitur verbrachte er seine Freizeit mit dem Studium der TCM bei berühmten Ärzten. Er vertiefte sich in die taoistische und buddhistische Naturwissenschaft der kosmlogischen Zusammenhänge des Menschenlebens. Chung fühlte sich wohl in der Tradition der gebildeten TCM-Ärzte, die Mathematik, Qigong und Kalligraphie betreiben.

1981 wurde Chung Wei Jie an die Sinologie der Universität Bochum berufen und seit 1984 lehrte er freischaffend in der BRD an Akademien und verschiedenen Lehrinstituten chinesische Kultur, Kalligrafie, TCM, Qigong und Meditation und gibt Intensiv-Unterricht für einzelne Personen.

Seit 1986 erschienen seine Kalligrafien in zahlreichen Einzelausstellungen und man findet sie in öffentlichen und privaten Sammlungen.

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